Das erste Netzwerktreffen: So bereitest du dich vor
Wer zum ersten Mal zu einem Unternehmertreffen geht, fragt sich: Was erwartet mich, was bringe ich mit, wen spreche ich an? Ein Leitfaden aus dem Berliner Netzwerk.
Berliner Netzwerk · Mittwoch, 21. Oktober 2026
Der erste Abend in einer neuen Runde ist für fast alle ein bisschen ungewohnt. Man kennt niemanden, die anderen scheinen sich alle zu kennen, und irgendwann fragt jemand: „Und was machst du so?“ Mit ein wenig Vorbereitung wird daraus der leichteste Teil des Abends.
Vorher: zehn Minuten im Mitgliederverzeichnis
Schau dir vor dem Treffen an, wer im Netzwerk ist. Im Mitgliederverzeichnis stehen Name, Firma, Branche und Bezirk. Merk dir zwei, drei Menschen, die du gern kennenlernen würdest, weil ihr ähnliche Kunden habt, weil du jemanden aus ihrer Branche suchst oder einfach, weil dich ihr Beruf neugierig macht. Wer mit einem konkreten Namen in den Abend geht, hat meistens die besseren Gespräche.
Was du mitbringen solltest
- Visitenkarten, oder die digitale Visitenkarte aus deinem Profil. Ein Scan des QR-Codes, und dein Kontakt ist im Telefon deines Gegenübers.
- Neugier auf Branchen, mit denen du sonst nichts zu tun hast. Die überraschendsten Kontakte entstehen genau dort.
- Etwas Zeit. Die guten Gespräche fangen oft erst nach dem Essen an.
Am Abend selbst
Komm ruhig ein paar Minuten früher. Solange noch nicht alle sitzen, ist es am leichtesten, jemanden anzusprechen. Frag mehr, als du erzählst: Was läuft gerade gut in deinem Betrieb? Was ist die größte Baustelle? Wer zuhört, wird erinnert.
Danach: innerhalb von zwei Tagen melden
Der wichtigste Teil des Netzwerkens passiert nach dem Abend. Schreib den Menschen, mit denen du gut gesprochen hast, eine kurze Nachricht. Ein Satz zum Gespräch, ein Vorschlag für einen Kaffee. Aus genau diesen Nachrichten werden Empfehlungen.
Du warst noch nie bei uns? Gäste sind willkommen. Die nächsten Termine stehen auf der Website.
Lieber persönlich darüber sprechen?
Einmal im Monat treffen sich Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Berliner Mittelstand. Gäste sind willkommen.
